BLIGG & MARC SWAY: US MÄNSCH

Gestern bin ich zufällig auf diesen Song gestossen: «Us Mänsch» ist ein ziemlich guter Song von zwei der bekanntesten Schweizer Künstlern: Bligg und Marc Sway. Die beiden Oberländer haben erstmals ein Duett aufgenommen. Hier der Songtext und ein erfolgreich umgesetzter Clip. Highlights: Der Blick über Zürich sowie die fröhliche Einbindung von Menschen aus allen Lebensbereichen.

S MÄNSCH SONGTEXT

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Mir sind doch au nur us Mänsch, Knoche und us Fleisch, es Herz wo schlaht, Seele und Geist. Wieviel chönnmr geh und wieviel verdreits. (Mir sind) Eifach nur Mänsch, us Chnoche und Fleisch.
——————————Ich bi de Sohn, de Vater, de Cousin, de Brüeder, de Wähler, de Chäufer, de Lehrer, de Schüeler, Schlichter, Richter mängmol wie vergiftet, Ha irgendöbis immer und isch ins Jensits usedriftet.De gliebt, de verspottet, Täter und s’Opfer, Verchäufer, de Chund, Patient und de Doktor, stehts Wahrheitssuechend aber Sie mit findent und hät er Sie mol gfunde, bestimmt nit zrugg bringe.Denn nachm Läbensinn Google d’User am Computer verbruchn di , Ich dutz e Revolutzer, Komplex wie e Ruby Cube oder e Duden, am morge zämme Snuse und usrede brucheGarderobe, voll Koschtüm, Farbe ghortned nach Pseudonym, ändlos viel zelle bringt nüt. Die einzig Frag welles ischs Höch.

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Mit sind doch au nur us Mänsch, Knoche und us Fleisch, es Herz wo schlaht, Seele und Geist. Wieviel chönnmr geh und wieviel verdreits. Mir sind eifach nur Mänsch, us Chnoche und Fleisch.
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Die do obe ide Lounge, trimmet ois Perfäkt, wiit wäg vom Schmätterlingseffäkt, wiit wäg vo Emotione und Effäkt, So öbis hei dir ir Läbdig nie erläbt

Ich bin de Nachber, de Schwager, Verkehrsmittelfahrer, de Dänker, de Länker und Tänzer uf Nadle. Uf Bühlewang und Flügefang wenn Türe knallt, Stüürezahler, Arbetgeber, Arbetnehmer, mir frage nach Lage.

Ich bi öber, bi niemer, e König, e Diener, e Genuinmedizin bruchendi Siech und schmalkritisierend, Friedeblockamierend, lieber kompanierend gägenüber vorm Spiegel.

Garderobe, voll Koschtüm, Farbe goht nöd nach Pseudonym, sälbscht wenn alli ind Wösch sind gihts ztue dänn mir händ immerno dSchueh
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Mit sind doch au nur us Mänsch, Knoche und us Fleisch, es Herz wo schlaht, Seele und Geist. Wieviel chönnmr geh und wieviel verdreits. Mir sind eifach nur Mänsch, us Chnoche und Fleisch.
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Marc Sway: Mit sind doch au nur us Mänsch,
Bligg: Es Liecht, es Schweife, en Aura, es Wese, es Gfühl,
Marc Sway: Knoche und Fleisch,
Bligg: Es lache, e Duft, e Staubchorn, e träne wo flüsst.
Marc Sway: Es Herz wo schlaht
Bligg: Für d’Wält nur öber, aber für öber d’Wält
Marc Sway: Seele und Geischt
Bligg: e Name ufmne Stei, e Afang und es Änd.

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Mit sind doch au nur us Mänsch, Knoche und us Fleisch, es Herz wo schlaht, Seele und Geist. Wieviel chönnmr geh und (ohh!) wieviel verdreits. Mir sind eifach nur Mänsch, us Chnoche und Fleisch.

Es Herz wo schlaht, Seele und Geist. Wieviel chönnmr geh. Eifach nur Mänsch, us Chnoche und Fleisch.

Eifach nur Mänsch
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